Freitag, 5. April 2013

Starkes Erdbeben in Russland, China und teilen Nordkoreas - M 6,2

An der Grenze zu Russland, China und Nordkorea kam es um 15 Uhr MEZ zu einem starken Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Magnitudenskala.

Nach Angaben vom USGS hatte das Erdbeben eine Tiefe von 562 Kilometern, und eine Magnitude von 6,2.
Das Epizentrum lag 73 Kilometer südwestlich von Vladivostok, Russland.
Auf Grund der hohen Tiefe (562 km), wird die Intensität des Erdbeben nicht so stark gewesen sein.
Somit wird nicht mit ernsten Schäden in Russland, China und Nordkorea gerechnet.
Allerdings wird das Erdbeben in einem weiten Umkreis spürbar gewesen sein.
Berichte über größere Schäden oder Verletzte liegen bislang nicht vor.
Da es vor Ort Mitternacht ist, werden wir erst in einigen Stunden bei Tagesanbruch, mehr wissen.
Dieses Erdbeben war tektonischen Ursprungs, durch die Subduktion der Pazifischen unter die Eurasische Erdplatte vor der Küste von Japan.


Starkes Erdbeben in Mexiko - M 5,4

Um 03:58 Uhr MEZ ereignete sich ein schweres Erdbeben der Stärke 5,4 (USGS) auf der Magnitudenskala, 260 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Mexiko City.

Das Erdbeben hatte eine Tiefe von 24,4 Kilometer, und war in weiten Teilen des Landes, besonders an der Wesküste spürbar.
Auf Basis dieser Angaben resultiert mindestens eine Intensität IV-V für die Epizentralregion an der Mexikanischen Westküste.
Laut ersten Zeugen-Angaben soll das Erdbeben in der Hauptstadt Mexiko City Gebäude leicht zum schwanken gebracht haben, aber man Berichtet dass das Erdbeben nicht besonders heftig gewesen sein soll. Berichte über Verletzte liegen bislang nicht vor, mit leichten bis mäßige Schäden muss aber gerechnet werden.


Update:
5 Gebäude in Mexiko beschädigt 


Donnerstag, 4. April 2013

Myanmar: Erneut starkes Erdbeben - M 5,7

Nach Angaben von USGS ereignete sich um 17:16 Uhr MEZ ein weiteres schweres Erdbeben der Magnitude 5,7 im Süden von Myanmar.

Das Epizentrum lag 45 Kilometer östlich von Myaydo und 71 Kilometer südwestlich von Naypyidaw .
USGS nennt eine Tiefe von nur 3,5 Kilometer.
Am Epizentrum wird das Erdbeben mit Intensität VII spürbar gewesen sein, was für Myanmar sehr gefährlich ist.
Etwa 3000 Menschen leben im den Bereich, wo das Erdbeben mit Intensität VII spürbar gewesen ist.
Die Hauptstadt Naypyidaw soll das Erdbeben mit MMI IV wahrgenommen haben.
Wahrscheinlich wird das Erdbeben auch diesmal Schaden angerichtet haben, Berichte über Verletzte oder sogar Tote, liegen bislang noch nicht vor.


Leichtes Beben vor der Küste Portugals - M 3,8

Ein Erdbeben der Magnitude 3,8 ereignete sich um 14:27 Uhr MEZ vor der Küste Portugals.
Das Epizentrum lag 112 Kilometer westlich vor der Küste von Lissabon, in einer Tiefe von 80 Kilometer.

Erdbeben wird auf Grund der geringen Stärke und der hohen Tiefe (80 Kilometer), nicht an den Küsten spürbar gewesen sein.
Berichte über Schäden liegen nicht vor.


Erdbeben Argentinien, Philippinen und Spanien


Erdbeben Argentinien - 04:20 Uhr MEZ :
Um 04:20 Uhr MEZ ereignete sich in Argentinien ein Erdbeben der Magnitude 4,7 in einer Tiefe von 187 Kilometer.
Das Epizentrum lag 53 Kilometer nordwestlich von San Antonio de los Cobres.
Berichte über Schäden liegen nicht vor, wird auch nicht erwartet bei einen Beben dieser Tiefe.



Erdbeben Philippinen  - 04:27 Uhr MEZ :
Um 04:27 Uhr MEZ ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 5,3 in einer Tiefe von 38 Kilometer auf den Philippinen.
Das Epizentrum lag 21 Kilometer nordöstlich von Suklayin und 159 Kilometer nordöstlich von Manila.
Erdbeben wird deutlich spürbar gewesen sein.
Berichte über Verletzte oder Schäden liegen bislang nicht vor.



Erdbeben Spanien  - 04:27 Uhr MEZ :
Zeitgleich wie auf den Philippinen um 04:27 Uhr MEZ bebte die Erde mit einer Magnitude von 3,8 auch in Spanien. (Servicio de Información Sísmica) gibt eine Stärke von Magnitude 4,3 an. Das Epizentrum lag in der nähe von La Paca im Südosten des Landes, in einer Tiefe von 11 Kilometer. Erdbeben wird in den Epizentralregionen spürbar gewesen sein, da es aber sehr früh am Morgen ist,
werden es die meisten Menschen verschlafen haben.
Berichte über Schäden liegen nicht vor.


Die Zahlen zur Stärke und Tiefe, kommen von USGS.

Mittwoch, 3. April 2013

Starkes Erdbeben in Myanmar

Im Süden von Myanmar kam es nach Angaben des USGS um 18.35 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 5,8. Es hatte eine Tiefe von nur wenigen Kilometern, nach ersten Angaben 9,7 km. Auf Basis dieser Angaben resultiert laut ShakeMap Intensität VII für die Epizentralregion. Dies wäre sehr gefährlich für die meist nur schlecht gebauten Siedlungen. Glücklicherweise ist die Epizentralregion nur dünn besiedelt. Dennoch kann mit Schäden gerechnet werden.
Die Hauptstadt Naypyidaw liegt etwa 60 Kilometer nördlich vom Epizentrum.

Update 19.17Uhr:
Die PAGER Daten sind da! Demnach leben im Gebiet von VI und VII 32.000 Menschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei dem Beben Menschen ums Leben gekommen sind liegt bei 35%.(Standardwerte bei dieser Art von Erdbeben) Am Wahrscheinlichsten ist das keine Menschen ums Leben gekommen sind. Man kann dennoch nicht von einer Entwarnung sprechen.

Update 19.35 Uhr:
Das Erdbeben war in Naypyidaw mit Intensität III-IV spürbar, so wie es USGS errechnet hat.


quelle: Juskis-Erdbebennews

Erdbeben in Nordisland + Erdbebenschwarm

In der letzten Nacht hat es nördlich von Island in der Tjörnes Teilungszone (“Tjörnes fracture zone”) ein kräftiges Erdbeben der Stärke 5,4 gegeben. Nach dem Beben ereigneten sich zahlreiche Nachbeben, aktuell liegt die Zahl der Beben bei etwa 300, davon hatten 13 eine Stärke von 3 und höher.
Das Beben war in Nordisland weit zu spüren, in der Presse gibt es entsprechende Berichte aus Grimsey, Husavik, Raufarhöfn, vom Myvatn, Akureyri und aus Saudarkrokur, über Schäden ist bisher nichts bekannt. Nach Angaben von Geologen werden in den nächsten Stunden und Tagen diverse weitere Nachbeben erwartet, die Erdbeben sind hier in der Teilungszone tektonischer Natur.


 Erdbeben in Nordisland, Karte vom isländischen Wetterdienst, die aktuelle Version findet sich hier.


Quelle:  Island-Blog