Sonntag, 12. Januar 2014

Moderates Erdbeben in Rumänien, spürbar auch in Bukarest und Chisinau, Moldawien

Um 19:26 Uhr MEZ ereignete sich ein Erdbeben der Stärke Magnitude 4,0 in einer Tiefe von 109 km.
Das Epizentrum des Bebens lag 9 km nördlich von Nehoiu und 56 km östlich von Brasov.
In beiden Städten war das Erdbeben deutlich spürbar.
Auch bis ins 120 km südlich gelegene Bukarest, der Hauptstadt von Rumänien, war das Beben noch spürbar.
Rumänische Behörden korrigierten das Beben auf Magnitude 4,4 in einer Tiefe von 137 km.
Das Erdbeben hatte eine Intensität von III.
Selbst in der Stadt Chisinau, Moldawien war das Beben noch spürbar.
Berichte über Verletzte oder Schäden liegen uns bislang nicht vor.


quelle: EMSC


Die letzten verheerende Beben in Rumänien 30.05.1990 und 04.03.1977 :



Erdbeben von Vrancea 1977

Das Erdbeben von Vrancea 1977 war ein schweres Erdbeben im Jahr 1977, das sein Epizentrum im rumänischen Kreis Vrancea hatte. Es ereignete sich am 4. März um 21:21:54 Ortszeit (19:21:54 Uhr UTC, also 20:21:54 Uhr MEZ). Das Beben hatte eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala und ist damit eines der stärksten aufgetretenen Erdbeben Europas.

Vom Epizentrum aus verteilte sich das Beben asymmetrisch.[2] Am stärksten wirkte sich es sich südlich des Ursprungsgebiets aus. Im 80 km vom Epizentrum entfernten Brașov und weiter nördlich in Siebenbürgen wurde nur geringer Schaden verursacht. Es hatte eine Dauer von 52 Sekunden.
Die Erschütterungen wurden in ganz Rumänien und in weiteren Ländern Südosteuropas gespürt.
Auf das Erdbeben folgten im Schnitt 10 bis 15 Nachbeben täglich. Das stärkste dieser Nachbeben innerhalb der ersten Woche hatte eine Intensität von 4,3 auf der Richterskala.[2]
Zur Zeit des ersten Bebens befand sich der damalige Staatspräsident Rumäniens, Nicolae Ceaușescu auf einer Dienstreise in Nigeria. Noch in derselben Nacht flog er nach Rumänien zurück und verhängte daraufhin per präsidentialem Dekret den nationalen Ausnahmezustand.
Die größten Zerstörungen traten in Bukarest auf. Es stürzten 35 ältere, mehrstöckige Gebäude ein, vor allem im Zentrum der Stadt. Auch drei modernere Gebäude hielten dem Beben nicht stand. Zusätzlich traten in der ganzen Stadt weitere Schäden auf, die jedoch nicht zum Einsturz der betroffenen Gebäude führten. Die meisten kleinen Gebäude und viele der moderneren Bauten blieben unbeschädigt. Nennenswerte Brände traten nicht auf, jedoch fiel die Elektrizität in einem großen Teil der Stadt für etwa einen Tag aus.[2]
Das Beben beeinträchtigte auch die medizinische Versorgung der Verletzten. Neun der 35 Krankenhäuser der Stadt mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.[3]
Auch außerhalb Rumäniens entstanden Schäden. In Bulgarien führte das dort auch Svishtov Erdbeben genannte Beben zum Einsturz dreier Häuserblocks in der im Norden gelegenen Stadt Swischtow. Dabei starben mehrere Personen. Im heutigenMoldawien wurden mehrere Gebäude teils schwer beschädigt. In der Hauptstadt Kischinau wurden ebenfalls mehrere Menschen getötet, und es kam zu einer Panik.
nsgesamt fielen dem Erdbeben mehr als 1.500 Menschen zum Opfer, weitere 10.500 wurden verletzt.[1] Aus Bulgarien wurden 20 Tote und 165 Verletzte gemeldet. Die Zahl der Toten in Moldawien wurde von den Sowjetischen Behörden nie angegeben. Unter den Toten befanden sich auch mehrere bekannte Persönlichkeiten, beispielsweise der rumänische Schauspieler Toma Caragiu, der rumänische Schriftsteller Anatol E. Baconsky und die Sängerin Doina Badea.




Erdbeben in Yellowstone-Nationalpark, Wyoming - M 3,4

Um 02:46 Uhr MEZ ereignete sich ein Erdbeben der Stärke Magnitude 3,4 in Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming.
Das Epizentrum war nahe (Old Faithful Geyser) oder Canyon Village Yellowstone in einer Tiefe von 9 km. Erdbeben war direkt am Epizentrum spürbar.









Old Faithful (der alte Getreue) ist einer der bekanntesten Geysire der Erde. Er ist ein düsenförmiger Geysir und befindet sich im oberen Geysir-Becken des Yellowstone-Nationalparks im Bundesstaat Wyoming (USA). Offiziell hatten ihn Mitglieder der Washburn-Langford-Doane-Expedition 1870 als erste Weiße entdeckt. Nach zwei Tagen der Beobachtung gab Henry D. Washburn dem Geysir seinen Namen, da seine Eruptionen häufig und regelmäßig auftraten. Seit seiner Entdeckung ist er über eine Million Mal ausgebrochen.
                                                                                                         quelle: wikipedia
                                                                                                            quelle: Foto


Magnitude ML 3.4
Region  YELLOWSTONE NAT. PARK, WYOMING
Date time 2014-01-12 01:46:59.0 UTC
Location 44.82 N ; 110.52 W
Depth 9 km




46 km NNE of Old Faithful Geyser, Wyoming
104 km SSE of Bozeman, Montana
149 km NE of Rexburg, Idaho
189 km NE of Ammon, Idaho
229 km SSE of Helena, Montana









Samstag, 11. Januar 2014

Leichtes Erdbeben im Vogtland nahe Moosbach

Um 05:30 Uhr MEZ ereignete sich ein leichtes Erdbeben der Magnitude 2,2 in 10 km Tiefe.
Das Epizentrum lag wenige Kilometer von Moosbach, laut ersten Berechnungen auf tschechischer Seite, direkt an der Grenze zu Deutschland. Womöglich war das Erdbeben eventuell leicht spürbar um das Epizentrum herum, allerdings bezweifel ich, dass es einige Menschen mitbekommen haben, auf Grund der frühen Uhrzeit von 05:30 Uhr.

Tiefes ungefährliches Erdbeben in Japan

Um 04:56 Uhr MEZ ereignete sich ein sehr Tiefes und somit harmlose Erdbeben der Stärke Magnitude 5,4 in einer großen Tiefe von ca. 228 km so die Angaben von GFZ.
Das Epizentrum lag ca.133 km nordwestlich von Iwanai, Japan.
Keine Berichte über Schäden.


Magnitude 4,7 Moderates Erdbeben im Süden von Griechenland (Zakynthos)

Um 05:12 Uhr MEZ ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 4,7 im Süden von Griechenland.
Das Epizentrum lag ca 18 km nordöstlich von Zakynthos in einer vorläufigen Tiefe von ca 2 km.
Das Erdbeben war deutlich spürbar und hat sicherlich den ein oder anderen aus seinen Schlaf geholt.
Berichte über Schäden liegen uns bislang nicht vor, da es noch sehr früh am Morgen ist.
Um 05:29 Uhr MEZ ereignete sich ein Nachbeben der Stärke Magnitude 3,1.

Freitag, 10. Januar 2014

Eine Übersicht der heutigen nennenswerten Erdbeben am 10.01.2014 (Neuseeland, Kroatien, Türkei, Iran, Pakistan, USA Arizona, Lichtenstein, Italien)


Neuseeland:
Um 03:33 Uhr MEZ bebte es auf der Südinsel von Neuseeland, wenige Kilometer von Christchurch.
Das Erdbeben hatte eine Magnitude von 4,2 in einer Tiefe von 12 km.
Das Erdbeben war in der gesamten Stadt Christchurch deutlich spürbar, mit einer maximalen Intensität von VI. Berichte über Verletzte oder Schäden liegen nicht vor.

Kroatien:
Um 07:53 Uhr MEZ ereignete sich ein leichtes Erdbeben der Magnitude 2,5 in Kroatien.
Das Epizentrum lag ca. 12 km nordöstlich von Bjelovar und ca. 79 km östlich von Zagreb in einer geringen Tiefe von nur 2 km.
Das Beben wird in der nähe des Epizentrums spürbar gewesen sein, dürfte jedoch keinen Schaden angerichtet haben.

Türkei:
Im Westen der Türkei ereignete sich um 08:20 Uhr MEZ ein Moderates Erdbeben der Stärke Magnitude 4,0 in einer Tiefe von ca. 5-10 km.
Das Epizentrum lag im Westen der Türkei ca. 17 km nordwestlich von Bigadic und ca. 125 km südwestlich von Bursa.
Das Erdbeben war deutlich spürbar, Berichte über Schäden liegen uns nicht vor.
Um 14:20 Uhr MEZ ereignete sich ein weiteres Erdbeben der Stärke Magnitude 4,0 diesmal mit Epizentrum nahe der Stadt Kadirli, vorläufige Tiefe 3 km.
Auch dieses Erdbeben war deutlich spürbar.

Iran:
Um 09:12 Uhr MEZ bebte es im Süden des Iran mit einer Magnitude von 4,6 in einer Tiefe von 10 km.
Das Epizentrum lag 18 km nördlich von Kish, Iran.
Das Erdbeben war deutlich spürbar.

Pakistan:
Um 15:36 Uhr MEZ Erdbeben der Stärke Magnitude 4,6 in einer Tiefe von ca. 10 km.
Das Epizentrum lag 124 km südlich von Kharan, Iran.
In den Dörfer rund um das Epizentrum war das beben deutlich spürbar.

USA Arizona:
Um 17:08 Uhr MEZ ereignete sich ein leichtes Erdbeben Magnitude 3,4 in US Bundesstaat Arizona 122 km östlich von Las Vegas in einer Tiefe von ca. 5 km.
Das Erdbeben war in der Epizentral-Region spürbar.
Keine Berichte über Schäden.

Lichtenstein:
Zwei Erdbeben heute in Lichtenstein beide Beben mit Epizentrum bei Balzers im Süden des Landes.
Das erste Beben ereignete sich um 10:32 Uhr MEZ und hatte eine Magnitude von 2,2 in ca.8 km Tiefe.
Das Zweite Erdbeben ereignete sich um 16:23 Uhr MEZ und hatte eine Stärke von 2,3.

Italien:
Leichtes Erdbeben im Norden von Italien, 22 km nordwestlich von Biella, Italien.
Das Erdbeben hatte eine Stärke von Magnitude 2,7 in einer vorläufigen Tiefe von 5 km.
Erdbeben wird am Epizentrum spürbar gewesen sein.



Wieder Erdbeben in der Karibik, Guadeloupe M 4,6

Um 04:14 Uhr MEZ bebte es erneut in der Karibik diesmal vor Guadeloupe,
von Einheimischen auch Gwada genant, ist ein Überseedépartement und eine Region Frankreichs, bestehend aus einer Gruppe von neun Inseln der Kleinen Antillen im Osten der Karibik.
Guadeloupe ist ein voll integrierter Teil des französischen Staates und damit auch Teil der Europäischen Union. Zusammen mit Martinique, Saint-Barthélemy und Saint-Martin bildet es die Französischen Antillen.
Das Epizentrum lag 32 km westlich von Pointe-Noire, Guadeloupe in einer großen Tiefe von ca. 170 km und es hatte eine Magnitude von 4,6.
Magnitude und Tiefe zusammen gerechnet, ergibt ein harmloses Beben was kein Schaden verursachen dürfte, aber es ist eher selten das es gleich zweimal innerhalb von 8 Stunden, in der Karibik bebt.
Hier noch Artikel zum Kuba Beben, hier




Erdbeben-Daten
Magnitude M 4.5
RegionGUADELOUPE REGION, LEEWARD ISL.
Date time2014-01-10 03:14:04.0 UTC
Location16.21 N ; 62.11 W
Depth170 km
Distances47 km NW of Basse-Terre, Guadeloupe / pop: 11,472 / local time: 23:14:04.0 2014-01-09
35 km W of Pointe-Noire, Guadeloupe / pop: 7,749 / local time: 23:14:04.0 2014-01-09

Hier noch ein Bild zur Plattentektonik in der der Karibik 



Das letzte Verheerende Erdbeben in der Karibik 2010

Das Erdbeben in Haiti 2010 war ein schweres Erdbeben, das sich am 12. Januar 2010 um 21:53 UTC (16:53 Uhr Ortszeit)[1]ereignete. Das Epizentrum lag etwa 25 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Haitis, Port-au-Prince, das Hypozentrum etwa 17 Kilometer darunter. Die Stärke des Erdbebens wurde vom United States Geological Survey (USGS) mit 7,0 Mw auf der Momenten-Magnituden-Skala gemessen.[1]
Eine Erfassung und Identifizierung der Opfer fand aufgrund der chaotischen Verhältnisse meist nicht statt, sodass die Opferzahlen nur geschätzt werden können. In den Monaten nach dem Beben bewegten sich die Schätzungen der verschiedenen Organisationen zwischen 220.000 und 500.000 Todesopfern.[2][3] Premierminister Bellerive gab ein Jahr nach dem Beben abschließend bekannt, dass sich die Zahl der Toten auf etwa 316.000 beläuft.[4] Damit handelt es sich um das schwerste Beben in der Geschichte Nord- und Südamerikas sowie um das weltweit verheerendste Beben des 21. Jahrhunderts.[5] Über 310.000 weitere Personen wurden verletzt und schätzungsweise 1,85 Millionen Menschen obdachlos. Insgesamt sind etwa 3,2 Millionen Menschen, das heißt ein Drittel der Bevölkerung Haitis, von der Naturkatastrophe betroffen.[6] Die haitianische Regierung schätzt, dass durch das Erdbeben 250.000 Wohnungen und 30.000 Geschäfte zerstört wurden.[7] Der entstandene wirtschaftliche Schaden wird mit etwa 7,8 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 5,4 Milliarden Euro, angegeben.[6] Dieser Betrag übersteigt das jährliche Bruttoinlandsprodukt des Landes.[8]

quelle. wikipedia