Donnerstag, 3. April 2014

M 7,6 - Schweres Nachbeben erschüttert Chile (Tsunami-Alarm)

Ein neues Erdbeben der Stärke 7,6 hat in Nordchile wieder einen Tsunami-Alarm ausgelöst. Tausende Küstenbewohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, da riesige Wellen drohen.


          Zeichen der Zerstörung durch die schweren Erschütterungen Chiles, die bereits mehrere Todesopfer forderten


Einen Tag nach dem heftigen Erdstoß vor der Nordküste Chiles ist die gleiche Region von einem schweren Nachbeben erschüttert worden. Die Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,8 an. Angaben über Opfer und Schäden lagen zunächst nicht vor. Der chilenische Notfalldienst und die Marine gaben eine Tsunami-Warnung heraus und ordneten die Räumung tief liegender Gebiete entlang der nördlichen Küste an. Das bedeutet, dass viele Bewohner die zweite Nacht in Folge nicht in ihren Häusern verbringen konnten.
Das Nachbeben ereignete sich am Mittwochabend (Ortszeit) 23 Kilometer südlich der Hafenstadt Iquique in einer Tiefe von 20 Kilometern. In dem Ort gerieten etliche Gebäude ins Wanken, Anwohner rannten auf die Straßen. Iquique war eine der Städte, in denen das Beben der Stärke 8,2 vom Vortag einigen Schaden angerichtet hatte.
Das Nachbeben war auch im Süden des benachbarten Peru zu spüren, wo in den Städten Tacna und Arequipa viele Menschen in Panik aus den Gebäuden flohen.

             Stärkstes Beben seit 1877


Das schwere Erdbeben vom Dienstag hatte mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Es wurde befürchtet, dass weitere Opfer in alten Lehmhäusern in weit abgelegenen Orten umgekommen sein könnten. Die Erde in der Region kommt nicht zur Ruhe: Seit dem Beben der Stärke 8,2 wurde die Gegend von Dutzenden weiteren Nachbeben erschüttert.
Staatschefin Michelle Bachelet verließ das Hotel in Arica, in dem sie nur 40 Meter von der Küste übernachtete, um mit dem Notfallstab in sicherer Höhe zusammenzukommen, wie das chilenische Fernsehen berichtete. Die Präsidentin war am Mittwoch nach Nordchile geflogen, um die Lage nach dem Erdbeben vom Dienstag vor Ort zu verfolgen. Bei dem stärksten Beben seit 1877 hatten sich am Dienstag knapp eine Million Menschen vor der Tsunami-Gefahr in Sicherheit gebracht. Die bis zu 2,50 Meter hohen Wellen zerstörten zahlreiche Fischerboote in Iquique.
                 Welt.de
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Mittwoch, 2. April 2014

M 8,2 - Gewaltiges Erdbeben vor der Küste Chile löst Tsunami aus, mindestens 5 Tote

Vor der chilenischen Küste hat sich ein Erdbeben der Stärke 8,2 ereignet. Mindestens fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Für Chile, Peru und Ecuador wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Mehr als zwei Meter hohe Wellen könnten auf die Küste treffen. Diese wird derzeit evakuiert.

+++ Seebeben der Stärke 8,2 vor der Küste von Chile +++
+++ Tsunami-Warnung für Chile, Peru, Ecuador und Honduras +++
+++ Fünf Tote, Hunderttausende auf der Flucht vor der Welle +++



Vor der nordchilenischen Küste ist ein Erdbeben der Stärke 8,2 registriert worden. Für Chile, Peru und Ecuador wurde eine Tsunamiwarnung herausgegeben. Mindestens fünf Menschen kamen nach bisherigen Erkenntnissen ums Leben, Hunderttausende sind auf der Flucht. Das Zentrum habe sich zwischen Arica und Iquique in 46,4 Kilometer Tiefe befunden, teilt die chilenische Erdbebenwarte CSN mit.
Wenig später trafen meterhohe Wellen die Küste, gefährdete Gebiete wurden evakuiert. Präsidenten Michelle Bachelet erklärte die Region zum Katastrophengebiet. Neben Chile gaben auch Peru, Ecuador und Honduras Tsunamiwarnungen aus.


Die US-Erdbebenwarte hatte zuvor eine Stärke von 8,0 angegeben. Es wird mit mehr als zwei Meter hohen Wellen gerechnet, die auf die Küste treffen könnten. Der chilenische Katastrophenschutz rief die Küstenbewohner auf, vorsorglich ihre Häuser zu verlassen und sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit zu bringen. Auch Ecuadors Staatschef Rafael Correa mahnte Wachsamkeit an. Das Beben wurde bis in der bolivianischen Hauptstadt La Paz gespürt.


In Iquique brachen zwei Brände aus, wie der Rundfunksender Bio Bio berichtete. Die Landstrasse von Iquique nach Colchane, an der bolivianischen Grenze, sei beschädigt worden. Und in Arica sei Geröll von dem 130 Meter hohen Küstenhügel Morro de Arica gerutscht. In der Stadt kam es auch zu Stromunterbrechungen.
Die Evakuierung der Küstenstreifen in nordchilenischen Städten wie Arica und Antofagasta habe in der ersten Stunde nach dem Beben problemlos stattgefunden, berichtete der Rundfunksender Cooperativa nach Angaben lokaler Behörden. Auch im Süden Perus fanden Evakuierungen statt. 

Die Flughäfen von Arica und Iquique wurden geschlossen. Flüge, die von Santiago in die Städte im Norden bereits gestartet waren, kehrten zur chilenischen Hauptstadt zurück. In Antofagasta und Arica wurde der Schulunterricht für Mittwoch abgesagt. In Iquique gab es einige Plünderungsversuche, erklärte der Gouverneur Gonzalo Prieto


Vier Nachbeben von einer Stärke ab 5,0

Die Staatschefin Michelle Bachelet verfolgte die Situation vom Regierungsgebäude in Santiago de Chile aus. In der ersten Stunde nach dem Erdbeben wurden vier Nachbeben von einer Stärke ab 5,0 verzeichnet. Das Hauptbeben war bis in der fast 500 Kilometer entfernten bolivianischen Hauptstadt La Paz zu spüren, wie der lokale Fernsehsender Unitel nach Angaben der Erdbebenwarte Boliviens berichtete. 
In der ersten Stunde nach dem Erdbeben wurden vier Nachbeben von einer Stärke ab 5,0 verzeichnet. Das Hauptbeben war bis in der fast 500 Kilometer entfernten bolivianischen Hauptstadt La Paz zu spüren, wie der lokale Fernsehsender Unitel nach Angaben der Erdbebenwarte Boliviens berichtete. 

Das Chaos haben etwa 300 Gefangene genutzt, um einem Gefängnis in Iquique auszubrechen, zitiert CNN chilenische Behörden. Wie die Polizei weiter mitteilt, seien 17 Ausbrecher  wieder gefasst. Nun würden 100 Sicherheitskräfte in die Stadt geflogen.
Ob der ausgelöste Tsunami auch eine Bedrohung für Hawaii sein könnte, werde derzeit vom US-Tsunami-Zentrum untersucht, berichtet CNN online. Gleiches gelte für Alaska, Washington, Oregon und Kalifornien
Am 27. Februar 2010 waren bei einem Erdbeben der Stärke 8,8 in Südchile mehr als 500 Menschen umgekommen. In Nordchile waren seit dem 19. Jahrhundert keine Erdbeben dieser Stärke verzeichnet worden. In den vergangenen Wochen hatte rund 400 schwächere Beben das Gebiet erschüttert 



Montag, 31. März 2014

Erdbeben in Südhessen – Epizentrum bei Pfungstadt/Darmstadt-West

Epizentrum Pfungstadt: Die am Sonntagabend vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz veröffentlichte Karte zeigt den Ort des Bebens.  Screenshot: Echo


Am Sonntag gab es ein Erdbeben in Südhessen mit der Stärke von 3,2. Das Epizentrum liegt nahe der A 67 bei Darmstadt-West und Pfungstadt. Schäden entstanden kaum: Bewohner eines Hauses in Ober-Ramstadt bemerkten nach dem Beben Gasgeruch. Die leicht beschädigte Gasleitung wurde durch Mitarbeiter der HSE repariert.
SÜDHESSEN.
Am Sonntag gegen 18 Uhr gab es in Südhessen einen Schlag: Ein Erdbeben. Der Erdbeben-Dienst Südwest hat eine automatisierte Meldung zu einem Erdbeben um 17.58 Uhr erstellt. Die Stärke wurde mit 3,2 ermittelt. Auch das Landesamt für Geologie Rheinland-Pfalz gibt einen Wert von 3,2 an. Das Epizentrum liegt laut ihrer Lokalisierung nahe an der A 67bei Pfungstadt.
Auch das „GEOFON-Program“ des Helmholtz-Zentrums Potsdam bestätigt dies auf seiner Webseite. Hier wird die Stärke mit 3,3 in einer Tiefe von zehn Kilometer angegeben. Das Zentrum haben die Potsdamer – im Gegensatz zu den Rheinland-Pfälzern und dem Erdbeben-Dienst Südwest – zwischen Mühltal und Ober-Ramstadt lokalisiert.
Ein Beben der Stärke 3,2 gilt als recht harmlos. Es ist nach Experten-Angaben meist nur in der Nähe des Epizentrums zu spüren. Weltweit treten jährlich etwa 50 000 Beben der Stärke 3 bis 4 auf. Erst bei einer Stärke von 4 oder 5 kommt es mitunter zu leichten Schäden.
Die Seite des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie brach am Sonntag zusammen, auch die Telefone bei der Polizei liefen heiß. Zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr gingen laut Mitteilung der Polizei bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Südhessen eine Vielzahl von Notrufen besorgter Bürger ein. Die insgesamt 50 bis 60 Anrufe kamen aus dem gesamten Darmstädter Stadtgebiet, aber auch aus Pfungstadt, Mühltal, Ober-Ramstadt, Reinheim, Groß-Zimmern, Roßdorf und dem Fischbachtal.
Eine Stunde lang habe es bei ihnen „rund um die Uhr dauerhaft geschellt“, sagte Pascal Schendel von der Polizeistation Ober-Ramstadt. „In kürzester Zeit“ seien rund 300 Anrufe bei der Leitstelle in Dieburg eingegangen, so Kreisbrandinspektor Ralph Stühling. Anrufe gab es auch bei der Polizeistation in Dieburg. „Das Spektakulärste war, dass einem ein Sandstein aus der Kellerdecke gefallen ist“, berichtet Volker Käseberg.
Auch die Darmstädter Berufsfeuerwehr erhielt unmittelbar nach dem kurzen Beben Anrufe. „Einige besorgte Bürger fragten nach“, hieß es aus der Leitstelle. Man habe sie schnell beruhigen können.
Wie die Polizei mitteilt, erhielt sie trotz der Vielzahl von Anrufen kaum Meldungen, dass durch das Beben Schäden entstanden sind oder Personen verletzt wurden. Bewohner eines Hauses in Ober-Ramstadt bemerkten nach dem Beben Gasgeruch. Die herbeigerufene Freiwillige Feuerwehr Ober-Ramstadt konnte nach Messungen einen Gasaustritt bestätigten. Die leicht beschädigte Gasleitung wurde laut Mitteilung der Polizei durch Mitarbeiter der HSE abgedichtet.
In den sozialen Netzwerken verbreitete sich die Meldung schnell. Viele Nutzer teilten Links und gaben an, wie das Erdbeben bei ihnen zu spüren war. Aufgezählt werden da unter anderem die Darmstädter Stadtteile, Roßdorf, Griesheim, Groß-Bieberau, Seeheim-Jugenheim, Weiterstadt, Weinheim, Groß-Zimmern, Reinheim und Otzberg.
„Leichtes Beben für ca. drei Sekunden, die Blumen wackelten obwohl alle Fenster zu! Nachbarn auf der Strasse – alles wieder ruhig – aber doch beängstigend“, kommentiert eine Userin auf Facebook die Meldung von „Echo Online“. Eine andere beschreibt es so: „In Mörlenbach hat es kräftig gerumst, als hätte es nahebei eine Sprengung gegeben.“ Bei einem anderen heißt es: „War wie eine Welle, die man schon Sekunden vorher hören konnte.“
Im Roßdörfer Ortsteil Gundernhausen beispielsweise gingen etliche Menschen auf die Straße, um nachzusehen, was passiert war.

Dienstag, 18. März 2014

Quakebot schreibt erste Meldung zum Erdbeben in Los Angeles

Algorithmus macht Journalismus

Algorithmen schreiben mittlerweile Finanznachrichten und berichten über Erdbeben. Ganz ohne menschliche Hilfe kommen die Journalismus-Automaten allerdings nicht aus.
VON PAVEL LOKSHIN
Am Montag weckte ein kleines Erdbeben die Bewohner von Los Angeles auf. Um 6 Uhr 28 Pacific Standard Time, drei Minuten nach dem Erdbeben, hatte die Los Angeles Times einen Bericht dazu auf ihrer Homepage, schneller als alle anderen lokalen Medien. 
Stärke 4,4, Epizentrum rund neun Kilometer nord-nordwestlich von Westwood, einem Stadtteil von Los Angeles – alle relevanten Eckdaten waren enthalten. Ein ganz gewöhnlicher Nachrichtentext also. Doch es war kein Redakteur, der ihn verfasst hat, sondern ein Computerprogramm namens Quakebot – Erdbeben-Roboter.
Die US-amerikanische Geologiebehörde veröffentlicht auf ihrer Webseite zu jedem Erdbeben, das sie registriert, einige Zahlen. Neben der Stärke des Erdbebens wird die Uhrzeit veröffentlicht, die geografische Lage und die Tiefe des Epizentrums. Dazu kommt eine Liste von nahegelegenen Ortschaften. Mit diesen Daten füllt Quakebot eine Textvorlage aus. Nach ein paar Sekunden ist der Bericht fertig.
Doch ganz ohne Menschen geht es nicht, denn auch der Computer des U.S. Geological Survey, dessen Daten Quakebot verarbeitet, macht Fehler. Manchmal gibt es fehlerhafte Warnungen und inkonsistente Daten. Niemand weiß das besser als Ken Schwencke: Der L.A. Times-Redakteur hat Quakebot vor zwei Jahren entwickelt. 
Schwencke ist es auch, der Quakebot-Texte veröffentlicht und mit seinem Namen für die Berichte geradesteht. Sie tragen allerdings den Hinweis, dass sie von einem Algorithmus verfasst wurden. So war es auch am Montag: Schwencke sah den Quakebot-Text im Redaktionssystem und publizierte ihn.

Geschwindigkeit statt Ästhetik

Bei Quakebot geht es nicht um Textästhetik oder preiswürdige Reportagen. Was zählt, ist allein die Geschwindigkeit. Das Programm schafft eine Grundlage für eine weitere Berichterstattung, die von Menschen gemacht wird. Die können dann mit Augenzeugen und Experten reden, Schäden an Gebäuden in Augenschein nehmen oder über kommunale Politik und Erdbebenschutz sinnieren. Bis zur Mittagszeit, sechs Stunden nach dem Erdbeben, haben menschliche Journalisten den Quakebot-Bericht Dutzende Male ergänzt und überarbeitet.
Reporter-Automaten wie Quakebot kommen zum Einsatz, wenn aus frei verfügbaren Daten standardisierte Berichte entstehen sollen. Was sie liefern, ist eine Art primitiver Datenjournalismus ohne Einordnung und Analyse. Finanz- und Sportberichterstattungen sind dafür naheliegende Beispiele. 
Wenn bekannt ist, wann bei einem Drittliga-Spiel ein Tor fiel, wann ein Spieler ausgewechselt wurde und wann es wegen Ausschreitungen zum Spielabbruch kam, kann ein Computer einen Spielbericht schreiben – einen Spielbericht, den ein Mensch nie geschrieben hätte. Roboter könnten Medienunternehmen helfen, neue Zielgruppen zu erschließen und Content anzubieten, dessen Produktion andernfalls nicht lukrativ wäre. So argumentieren jedenfalls Unternehmen wieNarrative Science oder Automated Insights, die mit Software für algorithmic journalism Geld verdienen und Technologien entwickeln, die weit komplexer sind als Quakebot. 

Noch können Algorithmen Menschen nicht ersetzen

Doch selbst hochkomplexe Algorithmen können menschlichen Journalisten lediglich das Leben erleichtern, indem sie ihnen langweilige Routineaufgaben abnehmen. Ähnlich sieht es auch Ken Schwencke: "Die Technik nimmt niemandem den Job weg. Im Gegenteil, sie macht den Job interessanter", sagte erslate.com.
Für bestimmte Textsorten sind Roboterjournalisten also gut genug, wenn die Menge der Daten und ihre Qualität stimmen.Irgendwann könnte der computergestützte algorithmic journalism auch in neue Genres vorstoßen. 
Dass menschengemachter Journalismus zum Nischenprodukt wird, wie handgeschöpftes Papier oder Olivenöl aus bei Vollmond geernteten Früchten, ist aber nicht zu erwarten. Denn für alles, was über nackte Fakten hinausgeht, müsste eine Maschine zum Beispiel in der Lage sein, Emotionen zu deuten, historische Zusammenhänge zu erkennen, Informationen zu gewichten und spielerisch mit Sprache umzugehen. Das alles ist Zukunftsmusik.

quelle: Zeit

Sonntag, 16. März 2014

M 7.0 - Erdbeben: Chile evakuiert Küste

Im Pazifik vor der Küste Chiles hat es zwei schwere Beben gegeben. Die Behörden ergreifen vorsorglich Maßnahmen.


Menschen fliehen nach dem Tsunami-Alarm: Das Epizentrum des Bebens befand sich 61 Kilometer von der Stadt Iquique entfernt. (16. März 2014)
Bild: AFP


Die US-Erdbebenwarte (USGS) teilte am späten Sonntagabend mit, im Pazifik habe sich ein schweres Erdbeben ereignet. Die Erschütterungen vor Nordchile hätten eine Stärke von 7,0 gehabt. Des Epizentrum des Bebens habe sich 61 Kilometer vor Iquique befunden. Laut der chilenischen Behörde für Geophysik hatte der erste Erdstoss eine Stärke von 6,4.
Nach Angaben von USGS kam es rund 10 Minuten später 36 Kilometer nord-nordwestlich des Ortes zu einem Nachbeben der Stärke 5,1.
Die chilenischen Behörden erklärten, vorsorglich würden Teile des betreffenden Küstenstreifens evakuiert. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Laut dem Tsunami Warncenter für den Pazifik besteht keine Gefahr für einen zerstörerischen Tsunami.
tagesanzeiger.ch
(ldc/sda)

Montag, 10. März 2014

Schweres Erdbeben erschüttert Kalifornien - M 6,9

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat Kalifornien erschüttert. Das Zentrum lag im Meer, doch der Stoß war bis ins 500 Kilometer entfernte San Francisco zu spüren. Schäden oder Verletzte gab es bisher nicht.

Wie die US-Erdbebenwarte (USGS) mitteilte, hatte das Beben eine Stärke von 6,9. Berichte über Schäden und Opfer lagen aber nicht vor, auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Allerdings war der Erdstoß bis nach San Francisco, rund 500 Kilometer südlich des Epizentrums, zu spüren.
Das Epizentrum lag den Angaben zufolge 77 Kilometer westnordwestlich der Stadt Ferndale. Das Hypozentrum befand sich demnach in einer Tiefe von sieben Kilometern.Die Behörden des Landkreises Humboldt im dünn besiedelten Norden Kaliforniens teilten mit, es seien keine Schäden gemeldet worden. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum meldete den Erdstoß, sah jedoch aufgrund der Erfahrung mit ähnlichen Beben keine Gefahr für einen Tsunami.


Nachbeben in den nächsten Tagen

Laut dem USGS ist mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Nachbeben der Stärke 5 oder mehr in den nächsten sieben Tagen zu erwarten. Insgesamt könne es in der kommenden Woche rund 300 kleinere Nachbeben geben. In der Stunde nach dem Beben wurde bereits eine Reihe kleinerer Erdstöße der Stärke 3 bis 4,6 registriert. Kalifornien liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, einer der weltweit gefährlichsten Erdbebenregionen.
Geologen erwarten seit langem, dass ein schweres Erdbeben die Region erschüttert, in der sich am Sankt-Andreas-Graben die Pazifische Platte an der Nordamerikanischen Platte reibt. Ihren Angaben zufolge wird es in den kommenden 30 Jahren mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein starkes Beben geben. In Los Angeles starben 1994 bei einem Beben der Stärke 6,7 mehr als 60 Menschen, in San Francisco gab es 1989 67 Tote bei einem Beben der Stärke 6,9.

Montag, 3. Februar 2014

M 6,1 - Wieder schweres Erdbeben in Griechenland "Kefalonia" Schäden und mindestens 16 Verletzte (spürbar in Athen) große Schäden in Lixouri, Angst vor größeren Folgebeben

Um 04:08 Uhr MEZ ereignete sich wieder ein schweres Erdbeben der Magnitude 6,1 in Griechenland, diesmal ist das Epizentrum weiter nordwestlicher wie vor einer Woche, aber an der selben Verwerfung. siehe Beitrag 26.01.2014 hier. 

Das Epizentrum lag 20 km nordwestlich von Argostolion (Kefalonia) in einer vorläufigen Tiefe von 10 km.
Das Beben war an derselben Störungszone wie das Erdbeben vom 26. Januar 2014.
Bei einen Beben dieser Stärke muss mit Schäden gerechnet werden.
Das Beben war vor allem auf der Insel Kefalonia, Zakynthos und in vielen Regionen im Westen von Griechenland spürbar (Patras Preveza, Nafplion, Korfu, Volos).
Selbst in Athen und sogar Italien war das Erdbeben noch zu spüren.
Die ShakeMap nennt eine Intensität von VI-VII für die Epizentralregionen.
Höchstwahrscheinlich wird das Erdbeben auch diesmal zu Stromausfällen geführt haben, sowie für Schäden an Häusern gesorgt haben. Berichte hierzu liegen uns allerdings noch nicht vor.
Neuigkeiten folgen im laufe des Tages, Siehe Update-Box.

Update-Box
Erste Nachbeben erschüttern die Region stärkste 4,5
Ersten Medienberichten zufolge soll es wieder teilweise große Schäden auf der Insel geben, vor allen in der Klinik Lixouri. Das Beben war vor allem in West-Griechenland zu spüren. Berichten zufolge weckte das Erdbeben die Bewohner von Patras, Amaliada, Messolonghi, Turm, Kato Achaia, Nafpaktos und anderen Regionen der Achaia und Ilia Etoloakarnanias. Um 5:30 Uhr MEZ gingen mehrere Meldungen über Schäden ein, die durch das Erdbeben verursacht worden sind. 
Erste Berichte zufolge, sollen mehreren Menschen Verletzt worden sein. Eine Wand im Krankenhaus Lixouri soll eingestürzt sein und den Zugang zum Krankenhaus blockieren und eine Hotel Mauer soll umgestürzt sein.
Es soll auch zu Erdrutsche und Felsstürze gekommen sein, so wurde auf mehreren Straßen-Abschnitten der Insel, Straßen komplett geschlossen.
Die meisten Schäden soll es in Lixouri geben, nach Angaben der Bewohner sollen mehrere Häuser beschädigt worden sein sowie ein Pier im Hafen von Lixouri.
Dachziegel und Steine fielen herunter und es gibt risse in Hauswänden sowie eingestürzte Mauern und Wände. Es wird von mindestens 16 Verletzte berichtet.
Den Bewohner wird geraten Ihre Häuser vor Mittag nicht zu betreten.
In vielen Städten kam es unter den Bewohnern teilweise zu Panik.
Menschen kampieren mit Decken auf den Straßen.
Dörfer ohne Strom und Wasser.
Das schlechte Wetter macht die Menschen die derzeit auf den Straßen Kampieren zu schaffen, es Regnet und es ist kalt. Schulen bleiben am heutigen Tag geschlossen.
Ein Kirchenturm ist zum teil eingestürzt bzw sehr stark beschädigt worden.

Professor Vasilis Papazachos ein Renommierter Seismologe der Aristoteles-Universität von Thessaloniki, sagt dem griechischen Fernsehn; "Wir können ein Erdbeben der Stärke Magnitude 7 in Kefalonia nicht ausschließen.

Erdbeben-Warnung vor starken Nachbeben siehe Warnung.

BILD FACEBOOK / ELENI LOUKERI
                                       
Daten zum Erdbeben:

Magnitude: 6,1
Region: Greece (Kefalonia)
DateTime: Monday February 3 2014, 03:08:46 UTC
Depth: 10 km

301 km W of Athens, Greece / pop: 729,137 / local time: 05:08:46.0 2014-02-03 
125 km W of Pátra, Greece / pop: 163,360 / local time: 05:08:46.0 2014-02-03 
20 km NW of Argostólion, Greece / pop: 9,820 / local time: 05:08:46.0 2014-02-03




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